Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Endlich Cape Town und Table Mountain

Donnerstag, November 3rd, 2011

Morgens packten wir und es ging los nach Cape Town. Endlich!

Ich freute mich sehr auf diese Stadt. Irgendwie war es wie ein Stück „Nach-Hause-Kommen“. Dieser Tafelberg als Kulisse hinter der Stadt, dieses pulsierende Leben, all die Sehenswürdigkeiten! Ich bin wieder zurück!

pulsierendes Cape Town - u.a. Blick auf Rathaus

Nachdem wir alle unsere Koffer im Hotel verstaut hatten, gings sofort los auf die rote Hopp on-hopp off-Bustour. Immerhin war der Table Mountain frei. Wir mussten das also sofort ausnutzen!

die bunten Häuser am Bookap

Ein Stück Stadtrundfahrt und schon waren wir an der Cableway-Station zum Tafelberg. Heute war die Warteschlange gar nicht so lang. Allerdings waren oben wahre Massen an Leuten. Irgendwie merke ich an Kapstadt, dass die Saison immer näher heranrückt und schon viele Touris mehr in Cape Town weilen.

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Wir wanderten auf dem Table rundherum und genossen die Aussichten. Es ist schon faszinierend, dass man über 1000 m hoch ist und kein anderer Berg versperrt die Sicht auf die unterste Stadtebene und das Meer.

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Blick nach links auf den Lions Head und Signal Hill – und Blick nach rechts auf den Devils Peak

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Außerdem war es sehr erstaunlich, dass oben kaum ein Lüftchen wehte. Im Gegensatz zu fast drei Wochen vorher, als ich mit meiner Jacke doch etwas leicht bekleidet war, konnte man nun nur im Shirt wandern.

Es sind schon erhebende Momente, von diesem Wahrzeichen aus „in die Welt“ zu schauen. Auch war ich immer wieder fasziniert, wie hoch ich eine Woche vorher auf dem Lions Head war.

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Wir nahmen dann weiter die rote Bus-Tour und stiegen gleich am nächsten Halt in Camps Bay aus. Dort genossen wir das pulsierende Leben in der Sonne sitzend bei einer Pina Colada – oder auch zwei,…. So schön kann Urlaub sein!

Nach unserer Rückkehr checkten wir weit nach 18.00 Uhr in unserem Hotel endlich ein und verabredeten uns für das Restaurant „Mama Afrika“. Einige von uns genossen die Mixed Grill-Platte mit Wild und wir bleiben einfach bei unserer Pina Colada. So ganz zufrieden waren wir jedoch noicht und fragtren nach, ob es wirklich eine Pina Colada war. Es soll wohl eine Spezial-Pina des Hauses gewesen sein, die sie uns da kredenzten. Als kleines „Sorry“ erhielten wir jedoch alle einen Springbokk, eine Likörmischung mit Amarula. Für diese Köstlichkeit auf das Haus tranken wir auch unsere etwas missglückte Pina Colada gern aus. 😉

Mama some sweets
Mama some sweets – viele süße Köstlichkeiten zum Dessert

Als wir so saßen uns schwatzten kam eine Truppe junger Leute vorbei und plötzlich winkten und jubelten sie draußen. Was war denn das? – Ist es wirklich wahr? Eine Studententruppe von Cape Studies hatten Plätze genau neben uns reserviert – mit Anné und Patrick und vielen anderen Bekannten und unbekannten neuen Studenten. Es war ein herzliches Wiedersehen! Anne und Patrick begrüßten mich gleich unisono: „Wir vermissen Dich so sehr, Dein Frühstück und vieles mehr!“ Ja, unser tägliches gemeinsames Frühstück jeden Morgen auf der Terrasse unserer Residenz!

Viel Zeit blieb uns nicht zum Schwatzen, auch merkte ich, dass ich diese Selbstverständlichkeit des Englisch-Sprechens schon wieder etwas verdrängt habe. Leider!

Blick in die Adderley Street bei Nacht

Kurzinfo…

Donnerstag, November 3rd, 2011

Hier nur eine kleine Info: Uns geht’s in der Reisegruppe sehr gut, wir sind viel unterwegs und genießen das Land. Morgen geht’s nach Cape Town und wir freuen uns alle schon auf diese Stadt.

Unsere Tage sind sehr vollgepackt. Deshalb habe ich derzeit einige zeitliche Probleme mit dem blog. Es ist aber alles handschriftlich festgehalten und ich hoffe, dass bald alles auch online stehen wird.

Schönes Kapland…

Mittwoch, November 2nd, 2011

Unser dritter Tag begann mit einer Shopping-Tour. Das wirklich interessante und riesige Einkaufszentrum von Somerset West sollte man schon mal gesehen haben. Aber dennoch hatten wir die Zeit etwas runtergehandelt, um diesen wunderschönen Sommertag nicht in solch einem Zentrum zu verbringen.

Danach gings nach Vergelegen. Dies ist ein riesiges Gelände von 3000 Hektar Land mit den Funktionen Weinanbau, Kulturerbe und Grundbesitz – diese Anlage existiert bereits seit 300 Jahren.

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Vergelegen hat den Anspruch, weine zu produzieren, die zu den 100 besten Weinen der Welt zählen sollen und außerdem wollen die Besitzer als „führende Erhalter des kulturellen Erbes des Kaps“ gelten.

Ein hervorragend hergerichtetes Herrenhaus, viel Nebengelass und wunderschöne Gärten sind dort zu besichtigen. Wir genossen die Ruhe und den herrlichen Sommertag dort.

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Dann gings endlich an den Strand. Somerset West hat zwar keinen vergleichbaren Strand mit Camps Bay – beim Hineingehen ins Wasser gabs viele Steine – dennoch genossen wir die Sonne und das herrliche Wasser mit einigen Wellen und konnten relaxen.

Ein kleiner Teil unserer Gruppe spazierte in einem Naturschutzgebiet.

Abends trafen wir uns in unserer Villa Pyrmontes zum Abendessen. Unser Hausherr und Reiseleiter Richard unterhielt uns dann als Alleinunterhalter und spielte zum Tanz auf. Er war sehr verblüfft, was für eine lustige Truppe wir waren. Sogar das Hausmädchen Thierry amüsierte sich köstlich mit uns. Es war ein richtig schöner Abend.

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Wein, Wein, Wein….

Dienstag, November 1st, 2011

Heute war die Weintour angesagt.

Zuerst hatten wir die Möglichkeit Stellenbosch anzuschauen. Eine Stadt von ca. 40.000 Einwohnern mit vielen überaus gepflegten Weingütern rundherum. Stellenbosch ist ein sehr baschauliches und schönes Städtchen.

Kunst in Stellenbosch

Kunst in der Stadt:
Die Wäsche auf der Leine soll die Bedeutung von Gebetsfahnen haben, die die persönlichen Gedanken in die Welt wehen.

Wir hatten etwas Zeit und schauten uns einiges an. Danach gings zum Weingut Seidelberg. Auf dem Weg dorthin kamen wir am Lions Park vorbei. Dort werden Löwen aus aller Welt gesund gepflegt und verbleiben ein Leben lang dort. Sie können nicht mehr ausgewildert werden. Wir haben auch wirklich einige Löwen gesehen, obwohl sie sich oft auf schattigen Plätzchen versteckt hielten.

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Der Seidelberg war ein sehr schönes Weingut. Die Weinkönigin Corinna betreute uns und erklärte die Weine, die uns für die Verkostung angeboten wurden. Corinna macht derzeit ein Praktikum im Rahmen eines BWL-Studiums mit Schwerpunkt Weinbau hier in Südafrika. Für uns war klar, sie stand in der Materie richtig drin.

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Die Verkostung hatte dazu noch den Reiz, dass wir nicht im Weinkeller waren, sondern bei herrlichem Sonnenschein draußen sitzen konnten.

Nach der Probe gings gleich weiter nach Fairview zum Mittagessen. Dort gabs nicht nur ein Restaurant, sondern neben einer sehr gepflegten Anlage auch einen Hofladen, in dem Käse- und Wein verkostet werden konnte. Wir nutzten natürlich die Käseverkostung aus und jeder hatte so seinen Favoriten. Ich war z.B. begeistert vom Cranberry-Käse. 

Am Nachmittag lockte noch eine weitere Weinverkostung im Weinberg „Kleine Zalze“. Dies war auch ein riesiges Weingut mit absoluten Spitzenweinen. Auch hier wieder eine sehr gepflegte Anlage, wie das in Südafrika so üblich zu sein scheint.

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man fährt kilometerlang in solch einem Weingut, bevor man zum Haupthaus bzw der Weinkellerei kommt…

Bei einer Weinprobe erhält man gewöhnlich fünf Proben und wir stimmten uns dann immer ab, was wohl der beste Wein war. Nicht immer gewann der teuerste Wein 😉

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Auch haben wir gelernt, dass Wein mit der Bezeichnung „Estate“ nur vom eigenen Gut kommt. Sobald jedoch Weine von anderen Gütern dazu gekauft werden und daraus dann der Wein gekeltert wird, darf der Wein die Bezeichnung „estate“ nicht mehr tragen.

Auf der Rückfahrt hielten wir noch am „Erdbeerhof“ an und kauften frische Erdbeeren und anderes Obst. Hier gab eine interessante Entdeckung. Mitten in den Erdbeerfeldern standen lauter mannshohe Metallfiguren, die dort ausgestellt wurden. 

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Am späten Nachmittag hatten wir noch etwas Zeit für uns, bevor es dann zum Steakhouse zum Abendessen ging. Auf dem Weg dorthin gab es wieder interessante Wettererscheinungen zu beobachten. Zum Beispiel, wie sich die „Tücher“ über die Berge legen und dann wasserfallartig die Berge bedecken.

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Cape of good Hope

Montag, Oktober 31st, 2011

Heute gings auf die große Cape-Tour. Für mich ist es zwar die zweite Runde ums Kap, aber es sollte eine völlig andere Reise werden als eine Woche vorher, obwohl es die gleiche Straße war, auf der wir fuhren.

Auf der Fahrt von Somerset West zu Muizenberg sind wir viel am Strand der False Bay entlang gefahren und waren erschrocken beim Anblick der Township Kalayaisha, wo soweit das Auge schauen konnte zehntausende Menschen auf primitivste Art wohnen. Dort gibt’s kein frisches Wasser, kaum Energie, keine Toiletten in den Hütten, die nach unserem Verständnis richtige Bruchbuden sind. Wir waren ziemlich fassungslos über derartige Armut.

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Allerdings ist es dort auch sehr gefährlich. Als Tourist sollte man niemals in solche Townships hineingehen. Für die Bewohner dieser Townships wurden in den letzten 20 Jahren sogar extra Grillplätze am Strand gebaut, die auch nur von diesen Bewohnern genutzt werden – oder eben auch gar nicht.

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In Muizenberg begann dann die „richtige“ Rundreise ums Kap mit einer traumhaften Naturkulisse.

In der nächsten Stadt Simonstown besuchten wir eine Halbedelsteinfabrik. Ich fühlte mich nach Idar-Oberstein versetzt. Es war interessant zu sehen, wie die Steine gewaschen und in großen Trommeln poliert wurden. Auch Werkstätten konnte man besichtigen, in denen Ketten hergestellt wurden und vieles mehr.

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Eine besondere Sehenswürdigkeit in Muizenberg sind die bunten Badehäuschen. Muizenberg war um die Jahrhundertwende das eleganteste Seebad in Südafrika. Vornehme Villen erinnern noch daran. Aber auch diese Badehäuschen am St. James Beach sind eine Erinnerung an die prüde viktorianische Badekultur.

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Als nächstes fuhren wir am Ende von Simonstown zur Pinguin-Kolonie nach Boulders Beach. Eine wunderschöne Anlage, in der wir viele der erstaunlicherweise recht kleinen Pinguine beobachten konnten.

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Wir fuhren weiter zum Kap. Im Nationalpark blühten bereits mehr Blumen des Fynbos als eine Woche vorher. Neben den vielen gelben Proteen begannen auch die roten zu blühen. Aber auch eine weitere Farbenvielfalt an Blüten war zu sehen.

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Am Cape Poinjt selbst war heute die Aussicht vom  Leuchtturm aus vorgesehen. Es fuhr eine Drahtseilbahn hoch, die wir nutzten. Oben noch ein paar Treppen und schon hatten wir einen traumhaften Blick auf das Cape of good Hope. Bilder, die an jeder Wand als Poster einen überwältigenden Eindruck machen.

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Nach einem kleinen Imbiss gings weiter zum Kap der guten Hoffnung. Diesmal war es deutlich weniger windig. Um so eine große Truppe jedoch gemeinsam auf ein Foto zu bekommen und dazu noch an so einem gefragten Ort, das war schon etwas schwierig. 😉

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Wir genossen diesen besonderen Punkt auf der Welt und schossen weitere schöne Bilder.

Zurück durch den Nationalpark bewunderten wie wieder den Fynbos, wie die gesamte Vegetation dort heißt.

Der Fynbos ist der natürliche Bewuchs in Südafrika und besteht aus mehr als 1500 Pflanzenarten. Unter anderem gehört die Protea als afrikanische Nationalblume dazu. Die Proteen blühen übrigens zwei Mal im Jahr – im Frühling und im Herbst – und wachsen nur auf steinigem Untergrund. Sie mögen keinen Mutterboden. Sie sollen auch nur in Südafrika wachsen, nirgends sonst auf der Welt.

Im Naturreservat hatten wir dann auch Seezeichen gesehen, die so genannten Beacon. Diese Navigationstürme wurden früher zur Orientierung in der Seefahrt genutzt. Zwei Türme an unterschiedlichen Standorten mussten von Seeseite aus genau hintereinander stehen, somit konnten die Seefahrer Untiefen erkennen.

Durch die schöne Landschaft immer am Nationalpark entlang ging es dann zum nächsten Höhepunkt der Resie: dem Chapmans Peak Drive. Eine wunderbare Straße hoch im Felsen, eine architektonisch und ingenieurtechnische Meisterleistung. Fünf Jahre soll diese Straße voll gesperrt gewesen sein und wurde von internationalen Ingenieuren mit extremem Aufwand wieder befahrbar gemacht. Hier muss man auch Maut bezahlen.

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kilometerlange feinste Strände – aber keine Bettenburgen, keine Menschen – das Wasser des Atlantik ist einfach zu alt zum Baden…

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Wir genossen die Aussicht und hielten an einer der vielen Aussichtspunkte an um zu fotografieren und die Aussicht zu genießen.

Abschließend von unserer Tour hielten wir noch am Hafen von Hout Bay an. Ein Ausflug zur Robbeninsel war zwar zeitlich nicht mehr möglich, aber wir konnten dennoch etliche Robbven beobachten.

Zurück gings wieder über Muizenberg, entlang der Küste und den Townships.

Das Abendessen in einem Fischrestaurant beschloss den Abend. Viele von uns feierten allerdings noch tüchtig auf den Terrassen der Gästehäuser.

Bergfest in Cape Town

Sonntag, Oktober 30th, 2011

Nach kurzer Nacht wurde ich durch irgendeine open-Air-Veranstaltung in der Nähe schon kurz nach halb 8 – noch vor dem Wecker – geweckt. So hatte ich genügend Zeit zum Packen, um zu frühstücken und vieles mehr.

Kurz vor meiner Abreise kam Anné extra zur Verabschiedung, Annabel hatte sich ebenso den Wecker gestellt wie Hani. Es war eine herzliche Verabschiedung und mir fiel es echt schwer, die Residenz nach diesen herrlichen zwei Wochen zu verlassen.

Wie sagt Annabel? Man sieht sich immer zwei Mal im Leben – wär schon toll.

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meine Residenz Romney

Ich hatte viel Zeit am Flughafen, außerdem hatte der Flieger auch noch eine reichliche halbe Stunde Verspätung. Ich schrieb einfach am blog weiter, ohne ihn jedoch online stellen zu können.

Dieser Tag ist ein Stück Abschied und auch Neubeginn.

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Was bleibt mir von diesen zwei Wochen?

Neben den vielen herzlichen internationalen Begegnungen habe ich mit Sicherheit mein Englisch etwas verbessert. Wunder gibt’s sicher nicht. Aber ich versteh viel, kann antworten und fange endlich auch an, jemanden auf ein Danke mit Pleasure oder You´re welcome zu antworten. Dieses deutsche „Bitteschön, gern geschehen“ hängt ganz schön drin und ich hab in der Vergangenheit eher direkt übersetzt 😉

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unsere tägliche Frühstücksecke

Dabei erinere ich mich an die Begegnung mit Jens, dem Schulleiter. Er fragte mich nach fünf Worten Englisch, woher ich denn genau käme. „Ja, das war klar“, war seine vielsagende schmunzelnde Antwort. Er kann es einschätzen, hat er doch einst auf die gleiche Weise wie ich Englisch gelernt. Er sagte es recht amüsiert, so ungefähr, dass wir zwar die Ehrenparade beschreiben konnten, aber nicht das Leben. Ja, das hängt dann schon ein Leben lang an und ich hab auch leider zu spät begonnen, meine Kenntnisse in dieser Sprache frisch zu halten, zu erweitern und zu verbessern.

Ich bleib dennoch optimistisch. Außerdem haben mich alle in der Schule verstanden mit meinem Englisch-Kauderwelsch. Nur meine Lehrerin Koogie machte mal einen Aufriss, als sie mich mit meinem „tomorrow“ (morgen) und einer Vergangenheitsform nicht verstehen wollte. Dabei hatt ich doch einfach eine Vokabel verwechselt. Hatte doch „in the morning“ gemeint. 😉

Ich habe natürlich in den zwei Wochen ein Land, vor allem aber die Stadt Cape Town auf eine wundervolle Art kennen- und lieben gelernt. Was für ein Traum ist dieses schöne Fleckchen Erde! Ich durfte Dinge erleben, die sicher vor allem in der jugendlichen Unbekümmertheit gewachsen waren. Ich habe auch höchste Achtung vor vielen Mitstudenten, die nach einem Studienaufenthalt an der Schule in soziale Projekte gegangen sind und ehrenamtlich in den Townships arbeiten, Reisegruppen als Dolmetscher betreuen und vieles andere.

Alles sicher ein Stück Abenteuertum, aber auch Lebensschule in höchster Form.

Ich hab jedenfalls eine riesige Achtung z.B. vor Annabel, die wochenlang in den Townships mit Kindern arbeitet und unter anderem in dieser Zeit in bis zu 8-Mann-Zimmern im Hostel wohnt.

Ich freu mich aber nun auch auf die Ankunft unserer Reisegruppe.

Ankunft der Reisegruppe in Südafrika

Sonntag, Oktober 30th, 2011

Mit etwas Verspätung kam unsere Reisegruppe kurz vor zwei Uhr. Wir begrüßten uns herzlichst. Nun geht unsere gemeinsame Reise los!

Aber erst mal gabs einige Probleme. In Johannesburg war die „Umsteigezeit“ so knapp, dass es einige nicht mehr geschafft haben mitzukommen. Damit kam die Truppe mit verschiedenen Fliegern an, die letzten recht spät erst nach 17.00 Uhr. Auch gabs ein Problem mit dem Koffer von Annie, der noch irgendwo auf der Reise war.

Wir bezogen unsere Gästehäuser, sehr schöne Zimmer mit Meerblick und Nachmittagssonne auf der Terrasse.

Zum Abendessen fuhren wir in die Gaststätte “Zum Eimer“ – ein uriges Lokal mit Grillplatz und Kamin.

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Wir verlebten einen schönen Abend. Eine Kindergruppe zeigte afrikanische Tänze und sang dazu. Es war eine schöne Einlage und Einstimmung auf unsere Reise.

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Den Abend beschlossen wir mit einem Glasl südafrikanischen Rotwein auf unserer Terrasse.

Dancing Queens…

Sonntag, Oktober 30th, 2011

Mein letzter Tag im Rahmen des Englisch-Kurses war völlig ohne Planung. Viele aus der Schule sind auf die Weintour gefahren, die hab ich aber mit der Reisegruppe vor mir. Also war eigentlich die Möglichkeit, die Sonne auszunutzen und an den Strand zu gehen.

Aber heute morgen regnete es und schien kaum aufhören zu wollen.

Während des Frühstücks erzählte dann Annabel, dass sie heute zu einem alten Markt im Stadtteil Woodstock fahren wollen und anschließend vielleicht noch in einen Wildpark – und ob ich mitwolle. Warum nicht?

Wir trafen uns in der Stadt mit Jenny und Sonja und führen mit Jennys Auto raus in den Randbezirk von Cape Town. Mittlerweile hatte es längst aufgehört zu regnen.

Dort findet jeden Samstag der „Old Biskit Mill“ statt, ein Markt, auf dem es Essen aus aller Welt zu kosten und zu kaufen gibt.

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Hunderte von Ständen mit Essen aus allen Kulturen der Welt mit provisorischen Sitzmöglichkeiten vom Strohballen bis auf Brettern über aufgestapelte Bierkisten. Überall konnte man exotische Sachen probieren und natürlich Essen kaufen. Wir haben uns durch vieles durchgekostet. Alle möglichen kuchenartigen Süßspeisen, aber auch herzhaftes Essen. Es gab Pizza, Souvlaki, Crepes, Sushi, Paella, verschiedenste Salamisorten, Obst, Gemüse und auch Blumen aus aller Welt. Es war ein unbeschreibliches Feeling dort. Schade, dass ich bereits gut gefrühstückt hatte.

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Den Wildpark haben wir dann doch sausen lassen. Der war wohl recht weit draußen und machte recht zeitig am Nachmittag bereits zu.

Da mittlerweile wieder strahlend blauer Himmel war, beschlossen wir, den Nachmittag am Strand zu verbringen.

Was für ein Luxus! Schneeweißer Sand, das Meeresrauschen – und einfach mal nichts tun. Ich hab es total genossen.

Irgendwann verlockten mich die Wellen doch zu sehr und ich ging ins Wasser. Erst wollten die Mädels zwar nicht in das kalte Wasser, aber die Wellenhopserei hat so viel Spaß gemacht, dass sie dann kaum wieder raus wollten. Wir hatten viel Spaß.

Für den Abend hatten wir uns verabredet, in unserer Residenz gemeinsam zu Abend zu essen. Ganz einfach Baguette mit ein bissel Schinken und Käse und ner Flasche Wein. Irgendwann wir mit 14 Studenten zusammen, jeder der kam, hatte was mit, meist eine Flasche Wein und wir klönten bis gegen elf.

Eigentlich wollten die Mädels alle ausgehen, hatten sich auch tüchtig aufgebrezelt, aber irgendwie war die Runde so gemütlich, dass kaum einer ans Weggehen dachte.

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Plötzlich klingelte es, irgendjemand hatte doch ein Taxi gerufen.

Ich verabschiedete mich schon und dankte für den netten „Abschiedsabend“ und wollte dann aufräumen. Aber der große Trupp ließ das nicht gelten, ich sollte unbedingt mit. Oh, oh, ich wollte ja eigentlich packen und nicht die halbe Nacht in nem Club vertanzen. Letztendlich hab ich mich innerhalb von Sekunden ebenfalls in Schale geschmissen und bin ins Taxi rein. Mittlerweile hatte ich keinen Rand mehr im Portemonnaie, da ich meinen Anteil am Abendessen bezahlt hatte und den ganzen Tag lang nicht zum Abheben gekommen bin, aber das war alles kein Problem.

Der Lieblingsclub der Studententruppe war so voll, dass keiner mehr reinkam, also zogen wir durch die Longstreet und blieben im „The Dubliner“ hängen. Zwischendurch hatte ich sogar noch Geld abheben können. Die Mädels kamen rein ohne Eintritt, die Jungs mussten 20 Rand berappen. Drin ein bunter Mix aller Kulturen und Musik, die mich komplett an meine eigene Jungendzeit erinnerte. Die Disko spielte ja noch Mix durch alle Jahrzehnte, aber die Band dazwischen rockte Sadisfaction und ähnliches aus meiner Zeit. Ich fühlte mich 35 Jahre zurückversetzt… 😉

Wir tanzten jedenfalls bis halb 4 durch und hatten mit unserem saudi-arabischen Mitbewohner Hani einen der besten Bodyguards bei uns. Es war hinreißend, wie er auf alle Mädels – und auch ihre Taschen – ein Auge hatte und sobald ein Fremder einer zu nahe kam, den guten Beschützer spielte. Danke Hani, wir fühlten uns alle sicher und in Deiner Obhut bestens aufgehoben! Oh sorry – @Hani: Thank you, that you have protected us so well, you´re the best bodyguard in the world! 😉

Nach einem kurzen Snack zu Hause bin ich allerdings gegen halb 5 auch todmüde ins Bett gefallen.

Ich hab mich echt wohl gefühlt und bin letztlich trotz der kurzen Nacht wohlauf. Hatte allerdings auch kaum was getrunken.

Afrika tanzt…

Freitag, Oktober 28th, 2011

Wir hatten von einem Taxifahrer den Tipp, dass es neben Mama Afrika auch noch ein zweites sehr zu empfehlendes Restaurant gibt. Es war heute unser Ziel für den Abend – das Marcos.

Das Essen war wie immer köstlich und ich habe wieder unter anderem Krokodil gegessen!

Das Besondere im „Marcos“ war jedoch, dass afrikanische Musik durch eine Band mit drei Xylophonen bzw. ähnlichen Instrumenten, einem Schlagzeuger und drei Sängerinnen/Tänzerinnen gespielt wurde. Es war eine herrliche Stimmung, es haben sehr viele Leute getanzt, Musik gemacht und einfach diese Stimmung genossen.

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Es ist lohnenswert, in solche Spezialrestaurants zu gehen.

Ich freu mich schon, nächsten Donnerstag nach Cape Town zurückzukehren, zwischenzeitlich werden wir etwas außerhalb in Somerset West sein.

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Details im Marcos: Ein Lampenschirm

Ich studiere auch!

Freitag, Oktober 28th, 2011

Ach übrigens, meine Schule vernachlässige ich keinesfalls. Natürlich geh ich jeden Tag fleißig zum Unterricht, mach meine Hausaufgaben so wie das ein ordentlicher Schüler macht und lerne fleißig.  Das wurde mir heute auch auf meiner Abschlussbeurteilung bestätigt 😉

Außerdem war ich heute die „Grammar-Queen“ *lach* In meinem Test hab ich mit einem halben Punkt mehr als in der Vorwoche – diesen halben Punkt hatte mir Ettienne zugebilligt, weil mir nur eine klitzekleine Sache in dem einen Falle fehlte – aber ich hatte das beste Ergebnis der Studiengruppe. *freu*

Außerdem reden wir auch in den unterschiedlichen Gruppen, in denen wir gemeinsam was unternehmen gewöhnlich englisch. Zum einen gebietet es die Höflichkeit, sobald eine zweite Nation dabei ist, die gemeinsame Sprache zu sprechen, zum anderen bin ich ja dafür auch hier. Aber unsere Freizeit versuchen wir natürlich auch so effektiv wie nur möglich zu planen.

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Schulhof von CapeStudies

Der Unterricht ist nun leider vorbei. Es waren zwei sehr schöne Wochen in einer sehr angenehmen Lernatmosphäre mit vielen tollen Menschen aus aller Welt, die ich kennenlernen durfte. Es hat richtig Spaß gemacht.

Als erstes musste ich mich heute von Janina verabschieden, die bereits am Abend fliegt. Es war sehr angenehm, sie kennen zu lernen und Zeit mit ihr zu verbringen und ich glaube, dass wir auch weiter in Kontakt bleiben werden. Es war eine schöne Zeit.

Mir bleiben noch zwei Tage bis Sonntagmittag. Heute haben wir uns erst einmal für ein weiteres afrikanisches Restaurant, das „Marcos“ verabredet. Ich melde mich wieder…

Shark, Leon & Lion

Freitag, Oktober 28th, 2011

Oh was für verrückte zwei Tage hab ich jetzt hinter mir! Ich hab so viel erlebt, dass ich nicht mehr zum Schreiben kam. Aber nun der Reihe nach die Geschichten vom Shark, von (Kings of) Leon und letztendlich auch vom Lion (-s Head).

Wildes Tauchen im Indischen Ozean

Freitag, Oktober 28th, 2011

Nachdem ich den Dienstagnachmittag in Camps Bay am Strand lag, die Sonne genossen habe, zwei Mal in den herrlichen Wellen baden war – die übrigens deutlich kleiner als am Sonntag waren, gings am Mittwoch auf große Abenteuertour.

Ich hab es getan, ich hab es wirklich getan! Ich hab mich aus einer Laune heraus, etwas überrumpelt von einer Anfrage, ob ich mitkommen wolle, angemeldet und war tatsächlich mit dem weißen Hai tauchen!

Morgens um 4 wurden wir abgeholt und es ging nach Camsbaai. Fast drei Stunden Autofahrt einschließlich dem Einsammeln weiterer Leute, dann gings los.

Wir waren zu viert, Anné, meine finnische Nachbarin, sowie Jacqueline und Patrick. Unser Guide begann mit einer Einweisung, es gab ein kleines Frühstück und wir hatten bereits im Bus vorsorglich Reisetabletten geschluckt – die Erfahrungen anderer wollten wir nicht unbedingt machen…

Wir kletterten auf unser Boot, dann wurde es samt aller 20 Gäste und Besatzung zu Wasser gelassen. 15 Minuten Fahrt und wir waren im Hai-Revier angekommen. Es war erstaunlich nah an der Küste – dazu war dort ein sehr schöner Strand.

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Anker werfen, Käfig vorbereiten, Neoprens aussuchen und anziehen, es gab viel zu tun. Und schon gings los. Zuerst wurden die Haie mit Blut angelockt, was ins Wasser geschüttet wurde, dann noch Fische als Köder ausgeworfen.

Wir waren die zweite Gruppe, jede Gruppe war so ca. 15-20 Minuten im Wasser.

Meine größte Angst war eigentlich, wie schwer es ist, sicher in den Käfig hinein- und wieder rauszukommen. Das stellte sich aber als gar kein so großes Problem dar und ging total einfach. War auch nicht gefährlich. Wir hingen dann im Käfig und warteten auf den Auftritt des Hais. Zwischendurch bewunderte ich die Unterwasserwelt. Es waren Unmassen von Fischen um uns herum, es war herrlich anzuschauen!

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Plötzlich der Ruf unseres Tourguides: Shark left! Wir tauchten unter und schauten alle nach links und schon schwamm ein riesiges Prachtexemplar an uns vorbei. Das wiederholte sich vielfach, ich denke auch, dass es mehrere Haie waren, so ganz gleich sahen sie ja doch nicht aus.

Es war faszinierend, so ein wildes und gefährliches Tier so nah zu sehen. Wir haben geschätzt, dass diese Exemplare so drei bis vier Meter lang waren.

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Angst hatte ich zu keiner Zeit. Zum einen waren wir im Käfig und den hätte selbst das am weitesten aufgerissene Maul eines Hais nicht rein bekommen. Zum anderen waren die Tierchen schon ganz schön „artig“. Sie schwammen immer ganz brav um unser Boot herum und zeigten sich uns von ihrer liebenswürdigsten Seite. Gewohnheit vielleicht? Na auf jeden Fall sprang dann doch so ein Exemplar gegen Ende der Tour noch mal etwas weiter aus dem Wasser und zeigte somit, dass nicht nur alles Spaß ist.

Die doch recht bewegte See machte uns dann irgendwann auch noch tüchtig zu schaffen. Das sehr salzige Wasser im Magen tat sein Übriges. Jedenfalls waren wir alle vier – und übrigens auch alle anderen – irgendwann doch recht blass, auch übten wir das Fischefüttern etwas. Irgendwie scheinen diese Reisetabletten doch nicht das zu sein, was sie so versprechen…

Unser Erlebnis dort vor der Küste von Cansbaai verarbeite ich erst so ganz langsam. Immer mehr wird mir bewusst, was ich da eigentlich erlebt habe. Es war etwas Großartiges, was man sicher nicht oft in dieser Form erlebt.

Ich bin sehr froh, dass ich aus einer Laune heraus diese Tour mitgemacht habe.

Feuerwerk im Fußballstadion

Freitag, Oktober 28th, 2011

Nach einigen Erledigungen wie Einkaufen und Wäsche aus der Wäscherei holen, saßen wir noch einige Zeit in der Sonne am Pool, auch nahm ich mir noch ein paar Minütchen für einen Kurzschlaf. Abends stand noch ein weiteres tolles Erlebnis auf dem Programm. Im Fußball-WM-Stadion war heute Konzert angesagt. Bereits seit Tagen war Soundcheck und wir hörten das alles in der Schule. Immerhin ist das Stadion maximal 400 m von der Schule entfernt.

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„Kings of Leon“ lockte Zehntausende vor allem junger Leute an, schließlich gehen 68.000 Besucher dort rein. Die Ränge waren zwar nicht ganz voll, aber dafür die Mitte, der Rasenplatz sozusagen.

Es war eine tolle Stimmung dort drin, alles tanzte, viele schmetterten die Songs lautstark mit. Und das alles in diesem Riesenstadion. Es war einfach beeindruckend! Am Ende dann noch ein Feuerwerk vom Dach des Stadions – die Zuschauerränge sind überdacht, aber die Mitte ist offen.

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Mein letztes Rockkonzert ist schon einige Zeit her, aber so etwas ist nach wie vor ein Erlebnis!

Schon allein der Einlass war für mich sicherheitstechnisch imponierend. Taschen- und Körperkontrolle, Eintrittskarte abstempeln, Bändchen, nochmaliger Check der Karte mit dem Barcode unmittelbar vor der Halle an Drehkreuzen – da kann man sich dann doch schon ein Stück sicher fühlen.

Für mich war dieses Stadion sehr außergewöhnlich. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wie da überhaupt so viele Menschen hinein passen. Die Ränge haben nicht allzu viele Plätze, vieles ist auf schickes Aussehen gerichtet.

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Ansonsten habe ich den Altersdurchschnitt dort mit wenigen ähnlich-altrigen tüchtig nach oben gepusht. Beim Stehen in der Getränke-Schlange fragte mich eine Frau aus der genannten Altersgruppe recht ungläubig, warum ich hier bin. „You enjoy the Music or the Stadium?“ Ich antwortete ihr doch eher in der umgekehrten Reihenfolge, dass ich vor allem wegen des Stadions gekommen bin und erst als zweites die Musik genießen wollte 😉 Sie war wieder eine von der Sorte Mensch hier in Südafrika, die sehr viel Herzlichkeit zeigen, wenn es um ihre Stadt geht, um die begeisterten Touristen und Sympathie. Als sie mitbekam, dass ich zum ersten Mal in Cape Town bin und dann gleich so etwas erleben wollte, umarmte sie mich spontan.

Solch eine Herzlichkeit haben wir mittlerweile öfter erlebt. Beim Einkaufen am Strand von Camps Bay am Dienstagabend ließ uns eine Frau mit einem riesig vollen Einkaufswagen an der Kasse vor, mit der wir dann ins Gespräch kamen. Ihr Mann ist Deutscher und sie war total angetan von unserer Begeisterung für Cape Town. Sie hatte uns dann sogar zu einem Essen in der nächsten Woche eingeladen. Wir mussten ihr absagen, Janina reist bereits zwei Tage später ab und für mich beginnt am Sonntag die Reise in der Gruppe. Es war eine sehr liebenswerte Begegnung.

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Steiler Löwenkopf

Freitag, Oktober 28th, 2011

Endlich war es nun in dieser Woche soweit! Die Verabredung für ein besonderes Erlebnis klappte nach drei Anläufen endlich und wir wollten heute auf den Lions Head. Dieser Berg, der dem Tafelberg vorgelagert ist, hat eine Spitze, die wie ein Löwenkopf aussieht, deshalb eben auch Lions Head heißt.

Er ragt 669 m über der Stadt auf und wir wollten dort richtig bis hoch auf die Spitze. Ein bissel Bammel hatt ich ja, die Geschichten der anderen hörten sich nicht ganz ungefährlich an.

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Aber der Reihe nach. Erst einmal mussten wir ja zu einer Ausgangsbasis kommen, um überhaupt den Aufstieg zu machen. Dazu wollten wir uns eigentlich ein Taxi nehmen. Wie eben normal kam aber ein Minibus vorbei und hoffte auf uns sechs Mitfahrer. Wir wollten aber zum Lions Head. „Yes, ist ok, 20 Rand pro Person“ – und schon saßen wir drin im Minibus. Die anderen Mitfahrer stiegen dann so nach und nach aus  und weiter gings zum Löwenkopf. So kamen wir für 2 Euro pro Person zu einer schönen Strand-Rundfahrt mit kompetenter Reiseleitung.

Was uns in den nächsten Stunden erwartete, kann man kaum in Worte fassen. Es war ein steiler Aufstieg, bei dem wir zum Teil tüchtige Felsen erklettern mussten, nur schmale Stege hatten und immer mal eine Verschnaufpause brauchten. Aber was für Ausblicke konnten wir erleben! Dieser Ort auf dieser Welt ist so faszinierend, es ist ein Traum! „Nebenbei“ gab es noch ein paar sehr nette Schnappschüsse unserer Gruppe. Die Motive sind wirklich schön.

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Wir ganz oben!

im Hintergrund der Tafelberg

Hier einige Impressionen vom Auf- bzw. Abstieg 

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Blick vom Lions Head auf Cape Town

Oben angekommen, stießen wir bei herrlichstem Sonnenschein auf unsere Gipfelbesteigung erst einmal an. Wir schossen Unmengen von Fotos, „spielten“ dabei mit der Höhe, den Felsen und den Aussichten. Wie sagt unser Lehrer Ettienne so oft? „Ist so romantic“ – Ja, romantisch, faszinierend, unbeschreiblich und aufregend.

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 Blick auf den Tafelberg und auf Camps Bay mit den 12 Aposteln

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oben auf dem Gipfel des Lions Head

Eigentlich wollten wir ja den Sonnenuntergang auf dem Lions Head erleben. Allerdings sahen wir dann plötzlich eine riesige Regenwolke über dem Meer, die recht schnell nahe kam. Da das obere Stück doch nicht so ganz einfach zu bewältigen ist, hatten wir doch etwas Bedenken, bei eventuellem Regen absteigen zu müssen. Also packten wir unsere Siebensachen und stiegen ab. Schade um den Sonnenuntergang – und meine extra gekauften Taschenlampen! – aber wer weiß, ob wir den Sonnenuntergang überhaupt hätten sehen können! Auf jeden Fall schafften wir es bis zu den ersten Regentropfen, den schwierigsten Teil des Abstiegs hinter uns zu bringen und nun sollte uns auch nicht mehr viel passieren können. Wir wurden ein bissel nass, hatten aber alle vorsorglich beste Kleidung dabei.

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Unten an der „Basisstation“ leerten wir beim Warten auf das Taxi unseren letzten Wein – nach solch einer Anstrengung und Tour war das ja wohl auch mehr als verdient!

Auf der Rückfahrt mit unserem sehr liebenswerten jungen Taxifahrer gabs dann noch eine English-Lektion. Wir schwatzten und ich wieder mit meinem immer mal falschen Englisch erzählte, dass wir am Vortag mit „4 Persons“ beim Shark-Diving waren. Er als aufmerksamer Taxifahrer korrigierte mich sofort: Mehr als eine Person sind keine „persons“ sondern immer!!!! „people“!

Nachdem ichs drei Sätze später nochmal falsch gesagt habe und die nächste Korrektur bekam – hab ichs glaub ich „gefressen“. Ok, mehr als einer: people!

The next week

Montag, Oktober 24th, 2011

Today began my second week at the school. We welcomed all after the weekend and talked about our experiences. Max from Brasilia embraced and kissed everybody, above all the girls. He is a sympathetic young man, our “charming boy” in the school. He is in my classroom and we have all our lessons together. With an innocent eyelashes surcharge he apologized for friday, he was sick. We teased him, he was sick and on the beach? 😉

Today was also a very sunny day in Cape Town. After the lessons we are all went on the beach. It was a nice day.